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Tarifvertrag der raiffeisen-und volksbanken

Im Jahr 2003 war der Tarifvertrag höher: Rund 39 % aller Betriebe, die 59 % der Beschäftigten beschäftigten, waren an eine Branchenvereinbarung gebunden. Wie im Jahr 2007 gab etwa ein weiteres Viertel der ungebundenen Betriebe (für die weitere 17 % der Beschäftigten befliegten) an, die Branchenvereinbarung als Richtschnur zu nutzen. 1. Der Unternehmerverband Deutsches Handwerk, UDH. Die UDH besteht aus 38 Gildenverbänden und 8 weiteren Berufsverbänden. Es sei darauf hingewiesen, dass die UDH eine Doppelmitgliedschaft im ZDH und BDA hat. In der ZDH-Struktur fungiert die UDH als Dachverband der genannten Verbände, die auch die Rolle der Arbeitgeberorganisationen bei tariflichen Tarifverhandlungen im Handwerk übernehmen. Obwohl ZDH/UDH nicht direkt an Tarifverhandlungen beteiligt sind, informieren sie ihre Mitglieder dennoch über Tariffragen und Entwicklungen, koordinieren ihre Interessen und initiieren den Erfahrungsaustausch. Zunächst ist anzumerken, dass die Zahl der tarifvertraglich gebundenen Unternehmen in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Wie Ellguth und Kohaut mitteilten, waren 2007 rund 32 % aller Betriebe und rund 53 % der Beschäftigten durch einen Branchentarifvertrag abgedeckt. Es sei darauf hingewiesen, dass ein weiteres Viertel der anderen Betriebe (die weitere 20 % der Beschäftigten abdecken), obwohl technisch nicht an Branchentarifverträge gebunden, diese dennoch als Leitlinien verwendet hat (DE0811019I).

In Deutschland gelten in der Regel vier Organisationen als Spitzenunternehmen in Deutschland, d.h. die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Während alle vier häufig an bi-/dreiseitigen oder multilateralen Konsultationen zu Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsfragen beteiligt sind, bezieht sich diese Studie nur auf BDA und ZDH als Spitzenorganisationen, die behaupten, die Tarifinteressen ihrer Mitglieder zu koordinieren. Mehrere solcher Zünfte in der Kfz-Reparaturbranche haben bestehende Tarifverträge gekündigt und 2007 formell auf ihre Tarifkompetenz verzichtet. Damit ebneten sie den Weg für die Gründung neuer Arbeitgeberverbände (Tarifgemeinschaften) zur Übernahme von Tarifverhandlungen.

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